Zwischenergebnis Ortskirchensteuer 2017 und Genehmigung der Ortskirchensteuer 2018 durch das Bischöfliche Ordinariat

 

Die Abschlagszahlung der Verbandsgemeinden im September 2017 ist etwas höher ausgefallen als im letzten Jahr. Mit Datum vom 25.9.2017 hat das Bischöfliche Ordinariat Limburg den Beschluss der Verwaltungsrates am 23.08.2017 genehmigt, dass die Ortskirchensteuer auch für 2018 in gleicher Höhe und Weise durch die Verbandsgemeinden erhoben werden soll.


Jahresergebnis der Ortskirchensteuer 2016 und Verwendung

Die allgemeine Erhebung der Ortskirchensteuer durch die Verbandsgemeinden erbrachte der Pfarrei Liebfrauen insgesamt 46.335,01 Euro. Mehr all 99 % des durch die VG Westerburg errechneten Betrages konnte erhoben und den Ortsausschüssen zur Verfügung gestellt werden.

Durch die damit erfolgte Entlastung des allgemeinen Haushalts der Kirchengemeinde können jetzt zum Beispiel die Kosten für die Organisten bei Beerdigungen von der Kirchengemeinde übernommen und die Angehörigen damit entlastet werden.

Zwischenergebnis

Mit Stand vom 1.10. 2016 erbrachte die Ortskirchensteuer über 40 Tausend Euro. Diese Erträge bleiben in voller Höhe vor Ort und werden von den Ortsausschüssen verwaltet. Hu

Ortskirchensteuer - Liebfrauen Westerburg

Ortskirchensteuer, was ist das?

Die Ortskirchensteuer ist die älteste Form der Kirchensteuer und wurde erstmals am 5.3.1835 für die evangelischen Kirchengemeinden in der preußischen Rheinprovinz und im preußischen Westfalen eingeführt. Im Gegensatz zu der von der Einkommensteuer abhängigen Kirchensteuer (die im katholischen Bereich von den Bistümern erhoben wird) kommt die Ortskirchensteuer unmittelbar der Kirchengemeinde vor Ort zugute. Die Erhebung (oder Nichterhebung) der Ortskirchensteuer wird vom Verwaltungsrat der Kirchengemeinde beschlossen und von der Verbandsgemeinde mit der Grundsteuer A und B erhoben.

Der Verwaltungsrat der Kirchengemeinde besteht aus dem Pfarrer als geborenem Mitglied und Vorsitzenden und (in der zukünftigen Pfarrei Westerburg) aus zehn durch den neuen Pfarrgemeinderat gewählten Mitgliedern der früheren zehn selbstständigen
Kirchengemeinden. Das Bistum hat kein Mitbestimmungsrecht über die Erhebung und
erhält keinerlei Mittel aus dieser Abgabe!

Oder kurz ausgedrückt:
1. Alles Geld, was vor Ort erhoben wird, bleibt im Ort.
2. Alles Geld, was vor Ort erhoben wird, wird von Menschen aus dem Ort verwaltet.
3. Limburg sieht davon keinen Cent.


Lesen Sie mehr in der Ausgabe "Augenblick 4 - Sommer 2015"

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